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Wochenbett

Das Wochenbett ist: eine Zeit der Veränderung

                                   Erholung von der Geburt

Kennenlernen Ihres Kindes

Unterstützung der Wundheilung 

Denken Sie daran, nur wer sich selber wohl fühlt, kann auch für andere gut sorgen!

Babybetreuung und Stillen

Sie können Ihr Baby gerne selbst versorgen (Rooming in)  - es besteht auch die Möglichkeit, Ihr Kind der Säuglingsschwester zur Betreuung zu bringen, wenn sie ein paar Stunden Schlaf brauchen.

 

Ø      Nehmen Sie Ihr Kind häufig an die Brust (Hungerzeichen beachten: Saugen, Suchen)

Ø      Legen Sie es öfters auf Ihren Bauch (Bonding –Aufbau einer guten Mutter –Kind –Beziehung)

Ø      Alle intensiven Düfte irritieren Ihr Baby -  verwenden Sie keine zu stark parfümierten Deos, Duschbäder oder Lotionen

Ø      Trinken Sie ausreichend normales Leitungswasser oder Tafelwasser, Tee, verdünnten Himbeersaft, Stilltee bei Bedarf (fördert die Milchbildung, unterstützt den Kreislauf, fördert die Verdauung)

 

Wochenfluss soll fließen!

·        Dauert 6 – 8 Wochen ; ist anfangs rot, wird dann bräunlich, dann gelb– weißlich

·        Wechseln Sie oft Ihre Vorlage; spülen Sie öfters mit lauwarmen Wasser (Bidet)

·        Lassen Sie Luft an die Wunde (fördert die Wundheilung)

·        Nach jedem Vorlagewechsel und vor dem Stillen Hände waschen

·        Keine Vollbäder und Tampons in den ersten sechs Wochen

·        Legen Sie sich ein bis zweimal täglich in die Bauchlage (fördert den Wochenfluss, unterstützt die Rückbildung der Gebärmutter)

 

 

Regelblutung und Empfängnis

Einsetzen der ersten Regelblutung nach der Geburt:

¨      bei stillenden Müttern oft erst nach dem Abstillen

¨      bei nicht stillenden Müttern nach ca. 6 – 8 Wochen

Vor dieser Blutung ist ein Eisprung zwar selten, aber doch möglich. Das Stillen ist daher kein Empfängnisschutz. Wir empfehlen daher die Anwendung von Empfängnisverhütungsmitteln (Kondom, Pille, Diaphragma, chemische Verhütungsmittel, Spirale à besprechen Sie dies mit ihrem Frauenarzt)