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Impfprogramme

In den Landstrichen Äthiopiens, in denen Menschen für Menschen arbeitet, gibt es groß angelegte Impfaktionen für Kleinkinder um sie vor Polio, Tuberkulose, Diphterie, Keuchhusten, Masern und Tetanus zu schützen. Auch Schwangere und Frauen im gebärfähigen Alter werden gegen Tetanus geimpft.

 

Die praktische Durchführung der Menschen für Menschen-Impfaktionen geschieht:

 

·        nach WHO-Richtlinien und in Übereinstimmung mit der äthiopischen Gesundheitspolitik

·        in den MfM-Krankenstationen und Krankenhäusern

·        oder bei mobilen Impfaktionen in den Dörfern

·        durch staatliches medizinisches Fachpersonal, das durch Menschen für Menschen zusätzlich ausgebildet wird  

 

2006 wurden z.B. in einem der MfM-Projektgebiete der Bezirk Babile in der 130.000 Menschen leben, knapp 13.000 Kinder gegen diese sechs Krankheiten geimpft – das sind

10 % der Bevölkerung dieses Distrikts.

Was es für die Mütter bedeutet, dass damit ihr Kind höchstwahrscheinlich nicht eines der 230 von 1000 Kinder ist, die nicht älter als fünf Jahre werden, können wir uns vorstellen. Was es allerdings bedeutet, wenn keine Impfungen vorgenommen wurden und in einem so armen Land wie Äthiopien ein Kind z.B. Kinderlähmung bekommt, das können wir uns kaum vorstellen. Darum und um die Problematik einer Behinderung in Äthiopien aufzuzeigen, lesen Sie bitte nachstehende Lebensgeschichte eines kleine Buben aus Babile: „Muhmads Wunder“ aus dem Buch „Nagaya heißt Frieden“, das die Journalistin Beate Wedekind anlässlich 25 Jahren Menschen für Menschen geschrieben hat.

 

Teilen Sie Ihre Freude mit den Kindern Äthiopiens!  Spenden Sie bitte!